Wochenendseminar in Kloster Banz

Wie habe ich mich auf die zwei Tage gefreut. Endlich mal wieder Banz. Wie oft war ich eigentlich schon hier in diesen ehrwürdigen, geschichtsträchtigen Mauern? Die eintätowierte Inventarnummer auf meinem Oberarm gibt darüber leider keine Auskunft – grins.

Ja, es ist interessant, muss ich echt zugeben, obwohl ich ein absoluter technischer Tiefflieger bin, sagen meine Kinder. Trotzdem: Ab und zu schweifen meine Gedanken ab. Vorige Woche noch Mexiko, Koffer auspacken, dann eine Woche volles Programm im Dienst – die Zeitumstellung machte mir bis Mittwoch arg zu schaffen (laut stöhn) – Handwerker im Büro mit ihren Bohrmaschinen (Krach), dann endlich Freitag! Miniköfferchen packen und hier her gedüst.

Gestern Abend ging es hier los. Die beiden Referenten sind ganz locker drauf. Zwei so steife Pinguine hätten mir gerade noch gefehlt! War heiden froh, dass ich nicht eingeschlafen bin, immerhin ging mein Tag schon 5.15 Uhr los – wie immer, seufz.

Aber heute Nachmittag hätte ich es beinahe vergeigt, da hab ich mich doch tatsächlich verschlafen nach meinem Mittagsschläfchen und bin 6 Minuten und 48 Sekunden zu spät gekommen – oberpeinlich! Wo ich doch Unpünktlichkeit überhaupt nicht leiden kann, menno! Am besten ist es, ich beschließe für dieses WE, dass ich es mir selbst erlaube, unpünktlich sein zu dürfen. Ob ich mich noch nachträglich entschuldigen sollte für heute Nachmittag? Und vorträglich, falls es noch mal passiert? Gibt es eigentlich das Wort „vorträglich“ schon? Wenn nicht, dann wäre es ein Neologismus. So nennt man doch die Neuschöpfung eines Wortes, oder? Hm, kann mich nicht mehr so genau, erinnern. Hätte im Deutschunterricht besser aufpassen sollen … Könnte ja mal den Deutschlehrer fragen. Oder lieber doch net. (Ach je, jetza schreib ich scho so, wie ich red, haja, dös Fränkische kümmt halt immer widder mol durch) Jedenfalls hört sich „im Vorfeld“ oder „vorher“ doch laaaaaangweilig an, da ist doch vorträglich 1001x interessanter. Zumindest bringt man sein Gegenüber für ein paar Sekunden (oder je nach Intelligenzquotient auch für ein paar Sekunden mehr oder im schlimmeren Falle für ein paar Minuten oder im allerschlimmsten Falle auch gar nicht) zum Nachdenken, ob es dieses Wort nun tatsächlich gibt oder nicht, ob es eventuell ein neues Modewort ist oder ob der Sender der Botschaft, nämlich ich, den Empfänger der Botschaft, also mein Gegenüber, einfach nur veräppeln will.

Ach, ja, Äppel! Ich habe heut den ganzen Tag auf zwei angebissene, sonderbar leuchtende Äppel geguckt. Ob ich da heut Nacht davon träume?

 Quelle:

Die Teilnehmer in diesem Seminar finde ich sehr nett und aufgeschlossen. Stefanie mag ich besonders, wir sitzen nebeneinander im Seminarraum 11. Und Rudis Geschichten gestern Abend im „Bierstüb´le“ – ich könnte ihm stundenlang zuhören!

Mal seh´n was heute noch so kommt. Es ist jetzt 18.53 Uhr. Ich höre jetzt auf zu schreiben. Es wird doch hoffentlich genug sein??? Herr Lange hat gerade gesagt: „Er hat ein IMPRESSUM.“ Wow, wie spannend! Das muss ich auch unbedingt haben. Wo gibt´s das denn? Ich guck´mal bei Amazon, vielleicht krieg´ ich das da ja günstig

lacht da etwas jemand?

Ein Gedanke zu “Wochenendseminar in Kloster Banz

  1. Also, eigentlich sollte das am Samstag Abend schon hier stehen. Tja, hat wohl nicht wirklich geklappt. Dafür steht es nun hier, wenn auch etwas verspätet. Aber egal, liest ja eh keiner.

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